Cäcilienbrücke: Haushalt weckt neue Hoffnung
Keine weiteren Verzögerungen und schnellstmögliche Klarheit: In einem Brief an Bundesverkehrsminister Schnieder hat die CDU-Fraktion an diesem Mittwoch gefordert, den Neubau der Cäcilienbrücke im kommenden Haushalt verbindlich einzuplanen. Hoffnung weckt dabei der am Dienstag beschlossene Entwurf des Bundeskabinetts für den Etat 2027. Der sieht zusätzliche Mittel vor, um Investitionen in Bundeswasserstraßen aus dem Sondervermögen Infrastruktur zu finanzieren.
Keine Dauerlösung: Die Behelfsbrücke am Damm dient seit Jahren als Provisorium zumindest für Radfahrer und Fußgänger. Bild: CDU-Fraktion „Nun gibt es keine Ausrede mehr. Das Vorhaben muss die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ab jetzt mit höchster Priorität behandeln“, begründet der Fraktionsvorsitzende Christoph Baak: „Der Neubau ist kein beliebiges Einzelprojekt. Von ihm hängt ein wesentlicher Teil der funktionierenden Verkehrsinfrastruktur unserer Stadt ab.“
Auch die Fraktionsvorsitzende Dr. Esther Niewerth-Baumann betont die Bedeutung der Brücke: „Die Stadt sowie die Bürgerinnen und Bürger warten seit Jahren auf eine belastbare Perspektive und Fortschritte. Weitere Verzögerungen sind den Oldenburgern nicht mehr vermittelbar. Hier geht es auch um die Glaubwürdigkeit staatlichen Handelns.“