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24.01.2020
Fortschritte ohne Fahrverbote und Umweltzone
CDU-Fraktion fühlt sich bestätigt: Messung unterschreitet Grenzwert
Bestätigt fühlt sich die CDU-Fraktion in ihrer kritischen Haltung zu den Stickoxid-Messwerten am Heiligengeistwall. Denn das niedersächsische Umweltministerium hat für das Vorjahr festgestellt:  2019 wurde in Oldenburg die kritische 40-Mikrogramm-Grenze im Jahresmittel unterschritten und betrug im Schnitt 39 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. „Damit entfällt jegliche Grundlage für Fahrverbote oder eine Umweltzone“, sagte Fraktionschef Olaf Klaukien.
Keine Fahrverbote: Die Grenzwerte an der Messstation wurden im Vorjahr eingehalten. Bild: Oliver Bloch
„Wir freuen uns über die Fortschritte“, ergänzte Klaukien: „Es war der richtige Weg der Stadt, Maßnahmen einzuleiten, ohne die Bürgerinnen und Bürger zu beschränken.“ Sauberere Busse, eine geänderte Ampelschaltung an der Lappan-Kreuzung und die zu Recht erfolgte Erhöhung des Messpunktes um 20 Zentimeter haben nach Auffassung der CDU-Fraktion erheblich zur Verbesserung der Luft im Stadtzentrum beigetragen.

„Darauf sollte nun auch die Deutsche Umwelthilfe reagieren und ihre Klage gegen die Stadt Oldenburg zurückziehen“, forderte Klaukien: „Es hat sich am Beispiel Heiligengeistwall gezeigt: Konkrete Maßnahmen helfen uns mehr als spitzfindige juristische Auseinandersetzungen.“