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10.09.2019
Sicherheit nicht vernachlässigen
Präventionsrat berichtet auf CDU-Initiative im Allgemeinen Ausschuss
Furcht vor Kriminalität abbauen und Prävention stärken: Mit ihrem Antrag für eine Neuauflage einer Kriminologischen Regionalanalyse hat die CDU-Fraktion dem Thema Sicherheit in der Stadt weitere Aufmerksamkeit verschafft. So referierten Vertreter des Oldenburger Präventionsrates an diesem Montag auf Initiative der CDU im Allgemeinen Ausschuss. Dabei ging es auch um die Diskrepanz zwischen objektiver und gefühlter Sicherheit.
Eine wichtige Erkenntnis: Vor allem die vom Präventionsrat organisierten Stadtteilspaziergänge haben sich bewährt. Dabei werden sogenannte Angsträume identifiziert und aufgesucht. „Es ist wichtig, dass wir die Unsicherheitsfaktoren wie zum Beispiel fehlende Beleuchtung ernst nehmen und diese auf kurzem Wege abbauen können“, sagte der Fraktionsvorsitzende Olaf Klaukien.

Im Ausschuss wurde begrüßt, dass Behörden, Polizei und Präventionsrat weiterhin genau hinschauen und die bewährte Praxis ausbauen wollen. Verwaltung und Präventionsrat wollen darüber sprechen, die Stadtteilspaziergänge zu erweitern, um künftig möglichst alle Stadtteile abzudecken. Ob die Ergebnisse zu einer neuen Kriminologische Regionalanalyse führen, bleibt abzuwarten.

Da die bisher letzte statistische Erhebung aus dem Jahr 2006 stammt, hatte die CDU-Fraktion eine Neuauflage angeregt. „Auch wenn sich die meisten Oldenburger in ihrer Stadt sicher fühlen, dürfen wir das Thema nicht vernachlässigen“, begründete die Fraktionsvorsitzende Dr. Esther Niewerth-Baumann: „Eine Kriminologische Regionalanalyse halten wir für eine wertvolle Ergänzung der jährlichen polizeilichen Kriminalstatistik, um noch gezielter Prävention zu betreiben.“
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