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12.08.2019
Klinikum Oldenburg: CDU-Fraktionschefs fordern stärkere Einbindung der Politik
Angesichts der weiterhin angespannten Situation des Klinikums Oldenburg haben die Fraktionsvorsitzenden der Oldenburger CDU-Fraktion Dr. Esther Niewerth-Baumann, MdL und Olaf Klaukien eine stärkere Einbindung des Rates der Stadt Oldenburg bei grundlegenden Entscheidungen gefordert.

Klinikum in der Krise: Die CDU-Fraktion fordert mehr Mitsprache der Politik. Bild: Meyer/Klinikum Oldenburg
Viele Mitarbeiter des Klinikums würden zu Recht ein stärkeres Engagement des Rates als zentrales Organ der Trägerin Stadt Oldenburg erwarten. „Eine Findungskommission zur Neubesetzung des Vorstandes des Klinikums Oldenburg mit der Beteiligung nur eines Ratsmitgliedes ist daher angesichts der Bedeutung der Entscheidung völlig unangemessen“, sagten Niewerth-Baumann und Klaukien, aus jeder politischen Gruppierung des Verwaltungsrates müsse mindestens ein Ratsmitglied berücksichtigt werden.

Für die Zukunft werde die CDU-Fraktion zudem regelmäßige Unterrichtungen des Rates betreffend der wirtschaftlichen und personellen Situation des Klinikums beantragen und entsprechend auch Fragenkataloge vorlegen, kündigten Niewerth-Baumann und Klaukien an. Da die Mitglieder des Verwaltungsrates den Fraktionen nicht berichten dürften, sei dies der einzige mögliche Weg zur stärkeren Beteiligung der Fraktionen.

„Zusätzlich muss überlegt werden, die Aufsichtsorgane des Klinikums mit Fachwissen aus dem Bereich des Krankenhauswesens zu unterstützen“, sagten die beiden Fraktionsvorsitzenden. Hierzu soll die Verwaltung Vorschläge unterbreiten.

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