Hintergrund
  • Teaser
Social Network I Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
05.10.2018
Streuparkplätze im Stadtviertel unverzichtbar
CDU-Fraktion kritisiert systematische Streichung - Aktuelles Beispiel in Bürgerfelde
Mit großem Unverständnis hat die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Oldenburg auf die Schaffung zweier Car-Sharing-Plätze in Bürgerfelde reagiert. „Wir haben den Eindruck, dass die Stadtverwaltung den damit verbundenen Verlust von Streuparkplätzen auf die leichte Schulter nimmt“, kritisierte Fraktionschef Olaf Klaukien. Die Plätze waren vor gut zwei Wochen unmittelbar vor einem Reformhaus an der Kreuzung Theodor-Pekol-Straße/Alexanderstraße eingerichtet worden. Wie in der Nordwest-Zeitung vom 5. Oktober 2018 zu lesen war, wurden die Geschäftsleute vor Ort nicht darüber informiert.
Streuparkplätze wie hier am Schlossplatz sind wichtig für die Erreichbarkeit der Geschäfte.

„Solche Entscheidungen wirken sich gerade für das Kleingewerbe geschäftsschädigend aus, wenn plötzlich Parkplätze vor der Tür fehlen“, sagte Klaukien. Vor allem älteren Kunden würden dadurch deutlich längere Wege zugemutet.

Die CDU-Fraktion sieht Parallelen zu früheren Maßnahmen der Verwaltung. So seien zum Beispiel in der Ofener Straße, am Haarenufer oder in der Ziegelhofstraße entsprechende Streuparkplätze systematisch gestrichen worden. „Diese sind für die Erreichbarkeit der Kaufleute jedoch enorm wichtig“, betonte Klaukien und setzt auf die von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zugesagte Überprüfung der Entscheidung an der Theodor-Pekol-Straße.

Aufgrund fehlender Parkplätze erhöhe sich schließlich der Suchverkehr im Quartier, was wiederum zu erhöhter Lärm- und Umweltbelastung führe. Die Erfahrung aus anderen Städten belege, dass solche Entscheidungen verkehrspolitisch und ökologisch kontraproduktiv seien, sagte Klaukien: „Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass die Leute auf ihr Auto verzichten oder es sogar abschaffen, nur weil man ein paar Parkplätze streicht.“
 

Termine