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08.02.2019
Finanzamt: Nachnutzung des Grundstücks frühzeitig klären
CDU stellt Antrag im Bauausschuss
Den begonnenen Abriss des ehemaligen Finanzamt-Gebäudes an der 91-er Straße hat die CDU-Fraktion zum Anlass genommen, einen Antrag für die kommende Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Bauen am 21. Februar zu stellen. „Vor dem Hintergrund, dass die Abrissarbeiten in zwei Jahren abgeschlossen sind halten wir es für notwendig, die Standortfrage des neuen Finanzamtes frühzeitig zu klären“, sagte CDU-Fraktionschef Olaf Klaukien. Es müsse Klarheit darüber herrschen, was mit dem Grundstück an der 91-er Straße passiert.
Am Finanzamt Oldenburg rollen bereits die Bagger. Die Nachnutzung des Geländes ist noch offen.
Die CDU hat bereits im Sommer 2018 einen ähnlichen Antrag vorgelegt. Die Verwaltung habe damals mitgeteilt, dass es noch keine konkreten Pläne zur Nachnutzung des Grundstücks, das sich im Eigentum des Landes Niedersachsen befindet, gebe. „Uns wurde mitgeteilt, dass Verwaltung und Land in Gesprächen hinsichtlich eines neuen Standortes sind“, ergänzte der baupolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Thomas Theilsiefje. Über den Stand dieser Gespräche solle die Verwaltung nun berichten.  

Der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers hat bei einem Besuch in Oldenburg mitgeteilt, dass das Land Niedersachsen mittelfristig einen neuen Standort für das Finanzamt suche. Das derzeit vom Finanzamt genutzte Grundstück am Stubbenweg ist für zehn Jahre gepachtet.
Nach dem Abriss des Finanzamtes an der 91er Straße könnte das Land Niedersachsen das Grundstück der Stadt Oldenburg überlassen, sofern die Stadt dem Land ein geeignetes Grundstück für den Bau eines neuen Finanzamtes bereitstellt.

Lesen Sie hier den Antrag für die Sitzung des Bauausschusses am 17. Februar (17 Uhr/Technisches Rathaus):
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