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31.08.2018
Luftverschmutzung: Zahlen nicht repräsentativ
Fraktion bekräftigt: Messstation am Heiligengeistwall falsch positioniert
Ihre Zweifel an der Positionierung der Messstation am Heiligengeistwall hat die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Oldenburg erneut bekräftig. Für die nächste Sitzung des Umweltausschusses am 13. September haben die Christdemokraten daher einen entsprechenden Fragenkatalog formuliert. Grundsätzlich bezweifelt die Fraktion, dass die Aufstellung der Messstation den Kriterien der Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BIMSchV) entspricht.
Problematische Position: Die Messstation am Heiligengeistwall
„Laut Verordnung müssen die Messwerte grundsätzlich für eine Fläche von mehreren Quadratkilometern repräsentativ sein. Das dürfte aufgrund der besonderen Lage am Heiligengeistwall allerdings nicht der Fall sein“, sagt der Fraktionsvorsitzende Olaf Klaukien. Zudem stünden Bäume oder Gebäude in unmittelbarer Nähe, die den Luftstrom im Umfeld womöglich negativ beeinflussen. Auch dies widerspreche der Verordnung. 

Seit Jahren liegen die am Heiligengeistwall gemessenen Stickoxid-Werte permanent über dem zulässigen Grenzwert von 40 Mikrogramm, während die sogenannten Passivsammler im Stadtgebiet weitaus niedrigere Werte aufweisen. Dennoch dienen die Grenzwert-Überschreitungen in einem kleinen Bereich als vermeintlicher Beleg für die Luftverschmutzung in Oldenburg. „Wir halten diese Schlussfolgerung aufgrund der oben genannten Einwände für problematisch“, argumentiert Klaukien: „Daraus dürfen wir erst recht nicht die Forderung nach einer Umweltzone ableiten.“

Lesen Sie hier den Antrag:
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