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14.08.2018
Giftschlamm im Eversten Holz entsorgen
CDU fordert schnelle Unterstützung vom Land Niedersachsen
Die Forderung nach einer raschen Entsorgung des Giftschlammes im Eversten Holz wird von der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Oldenburg ausdrücklich unterstützt. „Die Sanierung der sogenannten Pferdetränke darf jetzt nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden“, kommentierte Stefan Menke, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion, eine Forderung von Dieter Börner vom Verein Freunde des Eversten Holzes.
Drängt auf bessere Finanzierung des Eversten Holzes: Ratsherr Stefan Menke
Der Verein beklagte den giftigen Schlamm in der einst als Pferdetränke genutzten Wasserstelle. Gerade in trockenen Sommern führe die Verschlammung in der näheren Umgebung zu enormer Geruchsbelästigung. Zudem sei der Boden mit Schwermetallen belastet. Eine ordnungsgemäße Entsorgung sei von der Schlossgarten-Verwaltung schon häufiger beantragt, aber vom Land Niedersachsen, dem das Gelände gehört, abgelehnt worden.

„Es wird Zeit, dass diese Altlasten im Boden zeitnah beseitigt werden“, drängt Menke auf eine schnelle Lösung: „Das Eversten Holz ist die grüne Lunge der Stadt und wird von zahlreichen Oldenburgern zur Naherholung und zum Sport aufgesucht. Somit steht das Land in der Pflicht, die chronische Unterfinanzierung zu beenden.“ Die Bewirtschaftung des Eversten Holzes
lasse sich nicht allein durch Spenden finanzieren.

Dem schließt sich auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Petra Averbeck an. „Wir haben die Sanierung der Pferdetränke in Eversten schon seit Jahren gefordert“, sagte die Ratsfrau aus dem Stadtteil.