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29.05.2018
Vorfälle am Dobben nicht tolerieren
CDU bedauert Auswüchse – Friedliche Mehrheit leidet unter Rücksichtslosigkeit
Mit großem Bedauern hat die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Oldenburg auf die jüngsten Vorfälle an den Dobbenwiesen reagiert. Wie die Nordwest-Zeitung in ihrer Ausgabe vom heutigen Dienstag (29. Mai 2018) berichtet, kam es in diesem Frühjahr regelmäßig zu Randale, Sachbeschädigung und Vermüllung. Sechs Mal musste die Polizei demnach im Mai die Dobbenwiese komplett räumen. „Unter dem rücksichtslosen Verhalten einiger leidet die friedliche Mehrheit, die sich bei ihren Aktivitäten auf dem Gelände ordentlich verhält“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende Olaf Klaukien. „

„Wir begrüßen, dass die Polizei bislang entschlossen eingeschritten ist. Es wäre jedoch zu überlegen, ob nicht ein früheres Eingreifen geboten erscheint, um derartige Eskalationen zu verhindern", sagt Klaukien.

Bereits vor gut einem Jahr hatte die CDU-Fraktion auf die Probleme hingewiesen und das Thema politisch aufgegriffen. In einem Antrag für den Umweltausschuss vom 16. Februar 2017 wurde die Frage nach einer Überprüfung in den späten Abend- und Nachtstunden gestellt. „Wir haben, leider erfolglos, nach besseren Lösungen für die Situation gesucht“, bedauert Klaukien. Denn eine regelmäßige Kontrolle zu später Stunde durch Stadt oder Polizei wurde abgelehnt.

Stattdessen verwies die Verwaltung in ihrem Bericht – nach Rücksprache mit der Polizei – auf  eine „Ermangelung von konkreten Hinweisen“ auf Ordnungs- oder Gesetzwidrigkeiten, so dass es im Jahr 2016 nur zu „einigen wenigen Einsätzen“ gekommen sei. Die jüngsten Vorfälle legen nun aber einen anderen Eindruck nahe, meint Klaukien: „Die CDU-Fraktion ist nicht für eine Abriegelung der Dobbenwiesen, aber Stadt und Polizei sollten die Auswüchse im Sinne der Anwohner und der friedlichen Mehrheit nicht tolerieren, sondern möglichst früh und entschlossen handeln.“

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